Höhenangst? Angst vor Spinnen? Flugangst?

Hast du Höhenangst? Angst vorm Fliegen? Angst vor Spinnen, Schlangen oder was auch immer und möchtest diese gerne in den Griff bekommen? Manche Menschen laufen teilweise über Jahrzehnte mit einer Angst durch die Gegend, die sie einschränkt und bestimmte Situationen vermeiden lässt. Die langersehnte Fernreise wird nicht gebucht, weil man darauf angewiesen ist, in ein Flugzeug zu steigen. Zelten geht schon mal gar nicht, da könnten Spinnen reinkommen (kenne ich auch noch sehr gut ) und die Kinder dürfen Riesenrad nur mit Papa oder mit Mama fahren, weil das andere Elternteil den Blick nach unten scheut? Die gute Nachricht ist, man kann dieses Ängste wunderbar bearbeiten! Einfach mit der Kraft der Gedanken. Gemütlich auf einem Stuhl sitzend. Ohne Schocksituationen, ohne direkte Konfrontation. Bist du neugierig geworden? Hast du selbst solch ein Problem oder kennst du vielleicht jemandem, der froh wäre, ein solches Päckchen abzulegen? Dann schreib mir einfach eine Nachricht. Ich freue mich drauf.

Alles Liebe, Nadine

 

 

 

 

 

Text: © by Nadine Kühn, 2017, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Was Hänschen nicht lernt…kann Hans jetzt endlich anpacken!

Kennst du Menschen, die ein  – objektiv betrachtet – total unlogisches und selbst schädigendes  Verhalten an den Tag legen?

Du meldest dich mal einen Tag auf eine Whats App nicht und der- oder diejenige fragt sofort, ob du „sauer“ bist? Du hast einfach viel zu tun gehabt und dein Freund oder deine Freundin vermutet direkt, dass „sie etwas gemacht hat“ oder mit eurer Beziehung/ Freundschaft etwas nicht stimmt?

Du hast einfach einen schlechten Tag und dein Gegenüber ist sich sicher, dass es etwas mit ihm oder ihr zu tun hat, obwohl der Grund deiner üblen Laune ein ganz anderer ist?

Und noch ein weiteres Beispiel. Eine Frau traut sich im Teammeeting nicht, vor allen eine gute Idee einzubringen. Weil sie irgendwann gelernt hat, dass sie lieber zurückhaltend  und still sein soll. Das ihre Ideen sowieso nicht gut genug sind und dass es besser ist, anderen den Vortritt zu lassen.

An welcher Stelle hat diese Frau oder auch die Personen aus den ersten Beispielen ihr Selbstvertrauen und ihre Zuversicht verloren? Was war der Auslöser für dieses Verhalten, welches nun wirklich keineswegs hilfreich ist?

Und um noch eine weitere Frage in den Raum zu werfen. Was kostet sie dieses Verhalten in 5, 10 oder sogar 15 Jahren, wenn sie es nicht ablegt?

In fast allen Fällen liegen solche prägenden Erfahrungen in der frühen Kindheit. Als Kind hat man noch viel feinere  Antennen für Stimmungen und Atmosphäre und merkt sofort, wenn etwas „in der Luft liegt“. Und was noch viel entscheidender ist – ein Kind glaubt, dass das, was man ihm erzählt, wahr ist. Gerade wenn es die Eltern oder nahe Verwandte sind.

Die Reaktion, die einem als Kind vielleicht als sinnvollste Lösung erschien, ist im Erwachsenenalter meist wenig hilfreich. Man begrenzt sich damit selbst, verbraucht unheimlich viel Energie und steht sich tagtäglich selbst im Wege.

Vielleicht kennst du selbst solche Situationen oder hast eine andere Verhaltensweise, die dich stört und die dich davon abhält, dein ganzes Potential zu nutzen? Befreit und glücklich zu leben? Am Morgen aufzustehen ohne mulmiges Gefühl und sorgenvolle Gedanken?

Im  NLP  gibt es ein paar wunderbare Möglichkeiten, diese Hemmschuhe über Bord zu werfen.

Du möchtest wissen, wie das funktionieren kann?

Kurz gefasst begibt man sich unter Anleitung gedanklich zurück in die Situation, in der das Verhalten entstanden ist. z.B. einen schlimmen Streit mit den Eltern oder eine Situation, in der man das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein.  Das wird wahrscheinlich irgendwann zwischen dem 2. Und 6. Lebensjahr sein.  Man schaut sich an, was damals passiert ist. Wenn man diese Prägesituation gefunden hat, geht man auf die Suche nach den Ressourcen, die man damals gebraucht hätte –und wer einem diese hätte geben können. Man bekommt im Rahmen des Coachings die Möglichkeit, die Vergangenheit mental neu zu erleben und in der Zukunft  gestärkt in alle vergleichbaren Situationen zu gehen.

Und egal wie viele Jahre oder Jahrzehnte du ein bestimmtes Problem mit dir herumschleppst. Du kannst jeden Tag neu entscheiden. Und du hast jederzeit die Möglichkeit loszulassen, was dir nicht gut tut.

An dem alten Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist gerade aus Sicht des NLP nicht viel dran.

Wenn das mal keine guten Nachrichten sind. 🙂

Überleg mal, was deine Hemmschuhe sind. Und was es dir den Alltag erschwert. Vielleicht lohnt es sich einmal hinzuschauen und aufzuräumen.

 

Alles Liebe,

Nadine

 

 

 

 

 

 

Text: © by Nadine Kühn, 2017, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Rettet die Tigerbananen! – Heute mal nichts für den Kopf, sondern für den Bauch

Ja, du liest richtig. Dieser Titel hat nun wirklich gar nichts mit Coaching zu tun. Eher mit Lebensstil und gesunder Ernährung.

Ich liebe Rezepte, die lecker sind, dazu noch gesund und blitzschnell zubereitet. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie ein Rezept ausprobiert bei dem schon vorher klar war, dass es mindestens eine Stunde dauert 🙂

Ich selbst freue mich immer sehr, wenn ich solche Tipps bekomme, daher dachte ich mir, ich teile heute mal zwei meiner Lieblingsrezepte für zwischendurch.

Der positive Nebeneffekt – du musst keine sogenannten „Tigerbanen“, also überreife Bananen, mehr wegschmeißen.

Nummer 1  ist mein absoluter Favorit: Nice Cream!

Das ist gerade im letzten Jahr ziemlich populär geworden, aber vielleicht kennst du es noch nicht. Schmeckt wie Schokoladeneis, geht total schnell, nur gute Sachen drin und das Wichtigste – es schmeckt himmlisch!

 

NICE CREAM

Man nehme:

2-3 (je nach Größe)Tigerbananen. In dünne Scheiben schneiden und einfrieren.

Die tiefgefrorenen Scheiben in einen Mixer geben, evt. kurz antauen lassen, je nachdem wie viel Power dein Mixer hat.

Dazu:

1 TL Mandelmus

2 EL Kakaopulver (zum Backen)

2 EL Ahornsirup

3-4 EL Pflanzenmilch (normale Milch geht auch)

Alles zusammen in einen leistungsstarken Mixer bis eine cremige Masse entsteht.

Es soll ja noch ein paar schöne Tage geben und ich persönlich finde – Eis geht immer!

Nummer zwei – Bananenbrot

Finde ich sehr praktisch für die Arbeit oder nachmittags als Alternative zu Kuchen, Hörnchen und Co. Hoher Eiweißgehalt, kein Zucker, macht gut satt und man kann es auch vegan oder glutenfrei zubereiten.

Man braucht für das Rezept nur ca. 5 Minuten und noch nicht einmal eine Küchenmaschine. Wenn du kleine Kinder hast, gibt es schon beim Backen einen Riesenspaß 🙂

 

BANANENBROT

3-4 reife Bananen

3 Eier (bei der veganen Variante bitte einfach mit Apfelmus ersetzen)

100 g Haferflocken

100 g Dinkelmehl (in der glutenfreien Variante einfach Reismehl verwenden sowie glutenfreie Haferflocken)

½ TL Meersalz

1 TL Zimt (wer kein Zimtfan ist – einfach weglassen)

2 EL Kokosöl

70 g Mandeln (gemahlen)

Alles mit der Hand verarbeiten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.

Bei 180 Grad ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Hält sich im Kühlschrank so ca. 4-5 Tage

 

Voilá – Lass es dir schmecken!

 

 

 

 

© Text: Nadine Kuehn 2017, all rights reserved

© Bild: www.pixabay.com

Nervensäge oder Entwicklungshelfer? Ein Schlüssel zu mehr Gelassenheit im Alltag

Es gibt Tage, da ziehst du förmlich Leute an, denen du eigentlich gar nicht begegnen willst oder die dir unheimlich auf den Keks gehen. Wie ein Magnet, der aktiv wird, wenn du eh schon genervt und gestresst bist.

Nur mal schnell einkaufen und zack! – da steht sie. Die alte Bekannte, die du schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen hast und die schon früher nicht gemerkt hat, wenn man keine Zeit zum Quatschen hatte.

Weiter geht’s…zu Hause. Familientreffen. Und der Onkel kann es nicht lassen, alles und jedes zu kommentieren und nebenbei noch mit seinem Können zu prahlen. Alles kann und weiß er besser. Zu allem hat er etwas zu sagen. Klar, denn er ist in allen Bereichen Experte. Und du machst in seinen Augen natürlich nichts „gescheit“ Der Nervpegel an diesem Tag ist schon extrem hoch.

Dann kommt noch der Nachbar an den Gartenzaun, der an den neu eingezogenen Nachbarn auf der anderen Straßenseite nicht ein gutes Haar lässt und mal so richtig „ablästern“ möchte. Unmöglich sowas, oder?

Was können dir diese Begegnungen lehren? Es sind Beispiele aus dem alltäglichen Leben. (Und nur eines davon ist aus meinem Leben gegriffen. Welches, das lasse ich einmal offen 🙂 )

Diese Leute, die dich auf die Palme bringen und über die du dich noch tagelang ärgern könntest. Sind das nun wirklich alles Nervensägen, Vollpfosten oder wie auch immer du sie nennen willst?

Und hast du schon einmal beobachtet, dass sich der gleiche Typ Mensch, bei dem du dachtest, dass du ihn los bist, immer wieder in dein Leben schleicht? Das hat einen guten Grund.

Denn das sind deine Entwicklungshelfer.

Hört sich seltsam an? Ist es aber ganz und gar nicht. Stelle dir einmal die Leute vor, mit denen du „so gar nicht kannst“. Und dann überlege dir kurz, welche Charaktereigenschaften du an den Personen nicht magst, abwertest oder gar verurteilst.

Diese Charaktereigenschaften sind – und ja, das habe ich am Anfang auch nicht gerne gehört – ein Teil von dir selbst, so besagen es die sogenannten Spiegelgesetze. Und die lauten folgendermaßen:

  • Alles, was mich an anderen stört, habe ich zum Teil auch in mir. Was ich an anderen kritisiere und bekämpfe, würde ich insgeheim auch an mir gerne ändern.
  • Alles, was andere an mir nicht mögen oder worüber sie gar scherzen und was mich deshalb verletzt, betrifft mich ebenso. Das Thema in mir ist noch nicht gelöst, mein Ego stark, meine Selbsterkenntnis schwach.
  • Alles, was andere an mir kritisieren, was mich überhaupt nicht stört, sind Projektionen ihres eigenen Charakters, ihrer eigenen Unzulänglichkeiten.
  • Und jetzt kommt die gute Nachricht – es gibt auch ein schönes, sehr aufbauendes  Spiegelgesetz: Alles, was mir an anderen gefällt, was ich liebe oder was ich bewundere, habe ich selbst in mir. Ich erkenne mich also im Anderen. Das ist doch eine gute Nachricht, oder?

Wenn du jemanden beispielsweise bewunderst, weil er so ein guter Redner ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass genau dieses Talent in dir schlummert. Dann ist es deine Aufgabe, es zu wecken und dein ganzes Potential zu entfalten.

Unabhängig von den Spiegelgesetzen, geraten wir auch oft in unangenehme Situationen, in denen wir etwas lernen sollen. Zum Beispiel sich, wie in eingangs beschrieben im Supermarkt zu trauen, der alten Bekannten nett und freundlich zu sagen, dass man sich sehr freut sie zu sehen, allerdings im Moment keine Zeit für ein Gespräch hat und sich demnächst meldet. Wem fällt so etwas noch so schwer?

Die Spiegelgesetze können ein harter Brocken sein, wenn man sich mal wirklich intensiv und vor allem ehrlich mit sich selbst und seinem Umfeld auseinandersetzt.

Was sie aber auch mit sich bringen ist eine riesige Chance, an den eigenen Unzulänglichkeiten arbeiten zu können.

Du wirst im Alltag wesentlich gelassener, wenn du dich in dem Moment, in dem du „an die Decke gehen willst“, einmal ganz ehrlich fragst, warum dich die Situation und/ oder der Mensch gerade so aufregt. Da hat der- oder diejenige offensichtlich einen wunden Punkt gefunden oder wie ich gerne sage – einen Knopf gedrückt. Eine wunderbare Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln. Da kann man ja schon fast dankbar sein 😉

Und ein weiterer positiver Nebeneffekt – wenn du deine Themen/ Knöpfe bearbeitet hast, verflüchtigen sich die Nervensägen wie von selbst…

In diesem Sinne – ich wünsche dir spannende Erkenntnisse!

 

Alles Liebe

Nadine

 

 

Text: © Nadine Kühn 2017, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Wer ist stärker? Die Schokolade….oder du? :-)

Nadine Kühn NLP- Coaching in Korbach/ Nordhessen

Wer ist stärker? Die Schokolade….oder du? 🙂 

Die Antwort sollte eigentlich klar sein. Du natürlich! Aber manchmal könnte man das Gefühl haben, es sei andersherum.

Da packt man die Tafel aus mit der Absicht,  „nur ein Stückchen“ zu essen und schwupps….alles weg  – außer dem anklagend daliegenden Papier.  Was bleibt ist nicht etwa der Belohnungseffekt, den du dir wahrscheinlich gewünscht hast, sondern ein Gedankenkreisel mit Beiträgen wie „na toll, morgen wiege ich wieder ein Kilo mehr“, „wie kann ich nur so maßlos sein“ oder noch schlimmer – der Partner oder die Partnerin läuft mit einer hochgezogenen Augenbraue oder einem „netten“ Spruch an dir vorbei.

Und nun? Wie kannst du wieder Herr oder Herrin der Lage werden?

Also ganz generell:  Wenn es dir schwer fällt, es bei einem Stück oder einem Riegel Schokolade zu belassen, würde ich es lieber ganz lassen (ja, ich weiß, das ist leicht gesagt ….Plan B kommt zum Schluss J) oder aber für den milderen Ausstieg Bitterschokolade nehmen.  Davon isst man automatisch weniger.

Die Schokolade oder auch Chips am Abend sind oft nicht nur eine Belohnung, sondern sollen auch unbewusst dem Stressabbau dienen. Du kannst dich fragen, was dir alternativ gut tun würde oder was du eigentlich in diesem Moment brauchst. Wenn die Antwort z.B. Ruhe und Entspannung ist, gönn‘ dir statt der Schokolade ein Bad mit schöner Musik oder eine andere „Atempause“.

Wenn du nach einem stressigen Tag runterkommen willst, wäre dann nicht eine Runde Joggen viel effektiver? Positiver Nebeneffekt: Wenn du regelmäßig Sport machst und deine Muskelmasse erhöhst, verbrennen die Muskeln auch fleißig weiter, während du es dir auf dem Sofa gemütlich machst.

Frage dich einmal ehrlich, warum du eigentlich Süßigkeiten isst. Die Antwort  wird in den seltensten Fällen Hunger sein. Du möchtest dir etwas Gutes tun, etwas kompensieren, Glückshormone aktivieren. Wenn du das mal ganz rational betrachtet, kannst du dir überlegen, ob das nun wirklich der beste Weg ist, das Ziel zu erreichen.

Sollte sich das abendliche Snacken gar nicht umgehen lassen – suche dir Alternativen wie z.B. Möhren- oder andere Gemüsesticks, Salzstangen, Maiswaffeln (von Reiswaffeln würde ich wegen der Arsen-Rückstände abraten. Achtung liebe Eltern unter euch. Googelt das bitte mal und kauft euren Kleinen lieber etwas Anderes zum Knabbern).  Darüber hinaus gibt es in den Drogerien weitere tolle Knabbereien für Babys und Kleinkinder, die wirklich gut schmecken – nicht nur den Kleinen.©

Die Routine durchbrechen mit NLP

Angenommen, du hast alles versucht, die Tipps ausprobiert und kommst trotzdem nicht am Schrank mit dem Süß- und Knabberkram vorbei. Dann kann dir NLP helfen.

Für die, die erst seit kurzem mitlesen. NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren und hält unter anderem ein paar tolle Techniken bereit, mit denen du dir das Leben ein ganzes Stück leichter machen kannst.

Es gibt z.B. speziell für die Süßigkeiten-Falle eine tolle Methode, mit der du dir ganz einfach ein attraktives Zielbild „einprogrammieren“ kannst, welches dir genau in dem Moment in den Sinn kommt, in welchem du gewohnheitsmäßig zur Schranktür bzw. Schublade greifst. Und in diesem Moment liegt deine Chance!  Du siehst dich beispielweise am Strand –  glücklich, schlank, zufrieden, in einem Kleidungsstück, was du dich im Moment NOCH nicht zu tragen traust. Und wenn du dieses Ziel vor Augen hast, ist die Schokolade plötzlich alles andere als attraktiv.

Ich bin immer wieder begeistert davon, was mit der Kraft der Gedanken alles möglich ist.

Voraussetzung ist natürlich der Wille, wirklich etwas zu verändern.

Wenn du mehr wissen möchtest, kannst du auf meiner Homepage www.nadinekuehncoaching.de unter „Feedback“ einen Erfahrungsbericht einer Klientin zum Thema Abnehmen lesen.

Ich freue mich, wenn dir mein Beitrag gefallen hat und du ein paar Anregungen für dich herausziehen konntest.

 

Alles Liebe,

Nadine

 

Text: © Nadine Kühn 2017, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Gastbeitrag für den Blog von Anne Alsfasser – Unternehmensberaterin (gelistet und geprüft von der IHK Kassel/ Marburg)

 

 

 

Vor Kurzem durfte ich einen Gastbeitrag auf dem Blog von Anne Alsfasser – Unternehmensberaterin  aus Korbach – schreiben.  Zum Thema Ängste überwinden, Selbstbewusstsein stärken. Ein kleiner Einblick in das, was mit NLP so möglich ist. Aber lesen Sie selbst…

https://anne-alsfasser.de/aengste-ueberwinden-durch-nlp-co…/

Trübe Tage? Lass die Sonne rein!

Ein luftig leichter Titel für ein eher ernstes Thema.

Kennst du Tage, an denen du einfach nicht gut drauf bist? An denen du schlechte Laune hast, traurig bist, antriebslos oder verzweifelt?

Immer mehr Menschen fühlen sich im Alltag überfordert, irgendwie neben der Spur oder  erkranken an depressiven Verstimmungen, was, wenn man nicht auf sich Acht gibt, zu einer handfesten Depression werden kann. Dies kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Oft beginnt das Seelenleben in Schieflage zu geraten, wenn man über eine längere Zeit nicht mehr im Gleichgewicht ist.

 

Im Gleichgewicht bleiben

Im Leben jedes Menschen gibt es unterschiedliche  Bereiche, die Aufmerksamkeit brauchen. Das sind  z.B.  Liebe,  Familie, Kreativität, Ernährung, Sport, Sexualität, Beruf, Finanzen, Freundschaften, Religion/ Spiritualität und so weiter.

In stressigen Phasen verzeiht es einem der Körper, wenn man ein paar Bereiche für einige Zeit vernachlässigt. Manche Menschen kommen auch über längere Zeit gut zurecht, wenn sie sich hauptsächlich auf wenige Bereiche konzentrieren, die ihnen dafür aber enorm viel Glück und Zufriedenheit bringen.

Falls du dich immer öfter wie oben beschrieben fühlst, schau‘ dir einmal deine Lebensbereiche an. Wo könnte es besser laufen? Was hast du vielleicht zu Gunsten eines anderen Bereichs vernachlässigt? Was brauchst du, um glücklich zu sein?

Schreibe dir einmal eine Liste mit allen Dingen, die dich glücklich machen. Und dann suchst du dir für jeden Tag etwas aus, was du in deinen Alltag einbauen kannst.

 

Fokus auf das Positive

Jeder Mensch kann es schaffen, zu einem zufriedeneren Menschen zu werden, der immer öfter ein halbvolles als ein halbleeres Glas sieht.

Eine einfache Übung ist, sich abends zu fragen, was an diesem Tag gut gelaufen ist. Und ja, es gibt Tage, da war anscheinend erstmal so gar nichts gut. Dann muss man auf die Suche gehen. Es hat mit Sicherheit etwas gegeben. Und wenn es nur die freundliche Bedienung beim Bäcker war oder ein Lächeln von einer fremden Person auf der Straße.

Danach überlegt man sich, worauf man sich am nächsten Tag freut. Und wem nicht spontan etwas einfällt, weil er sich etwas Tolles vorgenommen hat, der zückt seine Liste – wie oben beschrieben- und baut irgendetwas Schönes  in den Alltag ein. Mit dieser Übung, wenn man sie denn konsequent durchzieht, kann man sich quasi umprogrammieren. Und irgendwann läuft es einfach wie von selbst. Dann bekommt man einen immer leichteren Zugang, eine Situation, die erstmal nicht so aussieht, positiver bewerten zu können. Man richtet den Fokus automatisch auf’s Positive und bekommt wieder einen Blick für das Glück und die Fülle, in der man lebt.

Ein einfaches Beispiel für die, die gerade noch die Stirn runzeln. Kennst du eine Situation, in der du dich für eine bestimmte Sache interessiert hast? Angenommen, du willst dir ein weißes Auto kaufen. Plötzlich siehst du lauter weiße Autos. Oder an die Mädels unter euch.  Wenn man einen Kinderwunsch hat oder selbst schwanger ist, sieht man plötzlich lauter Schwangere. Kennst du das?

Ich hatte erst vorletzte Woche wieder so ein Aha-Erlebnis. Wir waren in meiner früheren Wahlheimat und Lieblingsgroßstadt Frankfurt. Plötzlich habe ich die vielen Spielplätze gesehen und habe mich gefragt, wo die denn in den letzten fünf Jahren alle hergekommen sind.

Die waren auch vorher schon da, nur als ich noch keine Kinder hatte, habe ich sie einfach nicht wahrgenommen. Und so ist es mit dem positiven Denken. Wenn man beginnt, sich darauf zu konzentrieren, läuft es irgendwann ganz automatisch.

 

Auf Spurensuche gehen

Ich bin echter Fan von Analysen. Was gut helfen kann ist, die „schlechten“ Tage genau unter die Lupe zu nehmen. Was ist passiert, dass der Tag nicht gut gelaufen ist? Wie hast du dich verhalten? Was hast du dir den ganzen Tag über erzählt und was hast du über dein Umfeld gedacht? Begibst du dich evt. sogar in eine Opferrolle und wertest dich dadurch unbewusst ab? Das raubt dir noch mehr Energie, weil du glaubst, in deiner Rolle ausgeliefert und nicht mehr „Herr der Lage“ zu sein.

Schau dir die richtig guten Tage an. Was hat dazu geführt, dass du glücklich und zufrieden warst? Wenn du ein Muster erkennst, kannst du damit weiterarbeiten.

In meiner Ausbildung haben wir geschmunzelt, als unser Trainer sagte: „Es gibt keinen Prinzen, der auf einem Pferd angaloppiert kommt und auch keine gute Fee, die all deine Probleme wegzaubert“  – Enttäuschung in allen Gesichtern 😉 Nein, im Ernst. Jeder muss sein Glück selbst in die Hand nehmen. Nur dann ist man in der Lage, sein Leben in die richtigen Bahnen zu leiten und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

 

Ernährung, Sport und Co.

Darüber hinaus gibt es noch andere Dinge, wie z.B. die Ernährung, die man mal unter die Lupe nehmen sollte, wenn man sich einfach nicht gut fühlt. Dies würde hier den Rahmen sprengen und außerdem bin ich keine Ernährungsexpertin. Ich habe in den letzten Jahren viele Dinge ausprobiert, weil es mich einfach interessiert hat. Letzten Endes sagt einem der Körper, was man braucht. Nur wenn man sich in einem dauerhaft gestressten Zustand befindet, können die Signale schon einmal falsch verstanden werden. Wenn man unglaublich viel Lust auf Schokolade hat, kann zum Beispiel auch ein Magnesiummangel dahinter stecken. Denn in Schokolade steckt viel  Magnesium.  Und auch Getränke wie Cola und Kaffee eignen sich nicht wirklich als Langzeittherapie bei zu wenig Schlaf.

Sport oder generell Bewegung an der frischen Luft tun gut und machen den Kopf wieder frei. Sport baut Stress ab, verbessert die Sauerstoffversorgung im Körper und man fühlt sich einfach besser.  Wann hattest du das letzte Mal ein Date mit deinen Turnschuhen?

Wer einen Kalender hat, der annähernd so voll ist wie der eines Managers, der kann probieren, sich einen Termin für sich selbst einzutragen, den er für Sport oder einen Ausgleich nutzen kann. Manchmal geht es nicht anders, weil viele die Zeit für sich selbst als weniger wichtig als berufliche Termine einschätzen.

 

Und Achtung …. jetzt wird es ein wenig spirituell

Nimm dir ein wenig Zeit, setz dich mal in Ruhe hin, schließe die Augen und stelle dir vor, wie du älter wirst und schließlich bei einem Alter von 80 oder 90 Jahren angekommen bist. Dann frag einmal dein altes Ich, welchen Rat es für dich hat. Und was er oder sie nun gerne in seinem/ ihren Leben erreicht hätte. Zu oft laufen wir durch’s Leben, als wären wir unsterblich. Und ich finde, jeder Tag ist eine neue Chance, seinen Zielen und Träumen ein Stückchen näher zu kommen. Dankbar zu sein für all das, was um einen herum ist. Denn nichts, ist selbstverständlich.  Und wir sind nicht hier, um irgendwie möglichst unbeschadet „durch zu kommen“. Jeder Mensch hat doch im tiefsten Inneren Dinge, die die Leidenschaft wecken, die einen antreiben und unglaublich glücklich machen. Finde sie! Und gib ihnen den Raum, den sie brauchen. Niemand anderes wird das für dich tun.

 

Alles Liebe und dir einen wunderbaren Sonntag – vielleicht startest du schon heute?

 

(Was mir sehr wichtig ist: Falls jemand unter euch in der Lage ist, dass er einfach nicht mehr klar kommt und sich in einer ausweglosen Situation sieht, dann such dir bitte professionelle Hilfe.  Das ist keine Schande, sondern ein sehr kluger Schachzug. An dem Punkt sollte man nicht mehr alleine vor sich „hinwurschteln“.)

 

Nadine Kühn, Korbach, Nordhessen, Persönlichkeitsentwicklung, NLP, Coaching 2017

 

 

 

Text: © by Nadine Kühn. All rights reserved.

Bild: © www.pixabay.com

 

So kommst du gut durch stürmische Zeiten

© http://pixabay.com

Dies geht raus an alle Mütter und Väter, insbesondere von kleinen Kindern und natürlich auch an alle anderen, die in stürmischen Zeiten gute Nerven und einen klaren Kopf gebrauchen können.

Ich wurde in letzter Zeit oft angesprochen, wo ich die Energie hernehme  Kinder, Familie, Arbeit, Selbständigkeit, Haus, Garten usw. unter einen Hut zu bekommen. Auch ich habe natürlich Tage, an denen der Akku leer ist oder mir alles zu  viel wird. Aber die sind mittlerweile sehr selten.

Meine Tipps und Strategien möchte ich gerne an euch weitergeben.

Wie schafft man es, gute Laune zu behalten und positiv zu denken, wenn schon die gefühlt 100. Nacht in Folge mehrfach unterbrochen war, weil man den lieben Kleinen Wasser reichen, sie trösten oder Monster verjagen musste? Dazu stapelt sich noch die Wäsche, überall steht etwas herum und das Auto sieht auch schon wieder so aus, dass man nicht unbedingt gerne jemanden mitnehmen würde.

Oder aber du musstest morgens schon eine lange Umleitung auf dem Weg zur Arbeit in Kauf nehmen, an der Arbeit türmt sich alles auf deinem Schreibtisch und der Kollege hat viel Zeit, dir von seinen Problemen zu erzählen.

Was kannst du konkret tun?

Atempausen machen

Atmen hilft. Und zwar nicht nur um zu überleben 😉 Gerade in stressigen Phasen neigen viele dazu, nur noch sehr flach zu atmen. Dadurch wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und Stress entsteht. Achte auf deine Atmung und nimm dir gezielt eine Auszeit von ein paar Minuten. Gerade in den Momenten, in denen man denkt, man müsse gleich an die Decke gehen. Raus aus der Situation, raus aus dem Zimmer, ab ans Fenster oder kurz vor die Tür und tief und gleichmäßig durchatmen. Das entspannt, gibt neue Energie und nach einer kurzen Pause, geht man wieder mit etwas Abstand an die Situation heran.

Die Perspektive verändern

Stell dir vor, du siehst dich von oben und schaust dir die Situation an. Was würdest du über dich in diesem Augenblick denken? Mit etwas Abstand fällt es dir vielleicht wie Schuppen von den Augen was hier gerade verkehrt läuft und was du tun kannst, um gut aus der Situation herauszukommen.

Was machen meine Gedanken?

Überleg mal, was du dir erzählst, wenn du in Stress gerätst. Was tust du, um überhaupt gestresst zu sein? Negativer Stress entsteht nur aufgrund einer negativen Bewertung einer Gegebenheit. Es ist wie mit der Entstehung  von Problemen. Ein Problem entsteht, wenn du den Ist-Zustand maximal abwertest und den Soll-Zustand maximal aufwertest. Also, achte auf deine Gedanken und überlege, wie in diesem Moment die Alternative lauten könnte.

Statt „Oh nee, jetzt schreien die schon wieder rum. Kann nicht endlich mal Ruhe sein? Nie habe ich auch nur 5 Minuten für mich“ (kommt das jemandem bekannt vor?) kann man sich auch sagen. „Ich schaffe das. Wenn ich diese Phase überstanden habe, habe ich wahrscheinlich in anderen Situationen Nerven wie Drahtseile.“  Und das ist auch so!  Man kann sich so viel Energie rauben, in dem man sich mit negativen Gedanken auch noch weiter herunterzieht. Und wenn einem partout nichts Positives einfallen will, habe ich hier noch ein paar andere Dinge in der Trickkiste.

Probier‘  es  mal mit Zustandsmanagement (ein Begriff aus dem NLP)

Also, du suchst dir 4  – 5 Dinge, die dich glücklich machen und dir augenblicklich ein gutes Gefühl vermitteln. Diesen “Notfallkoffer“ am besten irgendwo notieren, damit man im „Ernstfall“ darauf zugreifen kann.

Das können zum Beispiel Fotos vom letzten Urlaub sein, das Lieblingslied, ein Tee, den man besonders gerne mag oder einfach die Erinnerung an ein wunderschönes Ereignis, in das man sich leicht wieder hineinversetzen kann.

Jeder kennt doch ein Lied, bei dem er automatisch gute Laune bekommt. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo du es wirklich brauchen kannst!

Nimm eine andere Körperhaltung an. Wie steht jemand, der sich nicht wohl fühlt? Tust du im Moment dasselbe? Dann versuche das Gegenteil. Stell dich aufrecht hin, streck die Hände in die Luft. Allein das bewirkt schon so viel.

Was auch noch hilft. Lächeln! Auch, wenn es gerade nichts zu lachen gibt. Wenn man ein breites Grinsen auflegt, wird durch die Muskulatur in den Wangen ein Punkt aktiviert, der dem Gehirn die Botschaft schickt: „Irgendetwas muss lustig sein.“  Die Reaktion darauf ist, dass Glückshormone ausgeschüttet werden und es geht automatisch besser. Das Ganze muss man allerdings mindestens 60 Sekunden durchziehen. Auch wenn man sich dabei blöd vorkommt …Probier‘ es aus. Und stell dich dabei vielleicht noch vor einen Spiegel. Irgendwann kann man nicht mehr anders als tatsächlich zu lachen.

Und noch etwas zur inneren Einstellung

Gerade wenn es um kleine Kinder geht, die einen wirklich manchmal an den Rand des Wahnsinns bringen können. Man muss sich Folgendes vor Augen führen:

Die Kleinen stehen nicht morgens auf und denken sich „Der Mama und dem Papa zeig ich es heute mal so richtig. Mal gucken, wie ich sie heute wieder auf die Palme bringe.“  Sie brauchen dich, weil du diejenige oder derjenige bist, den sie lieben, ohne den sie nicht überleben können. Für dein Kind bist du die Welt. Und das gilt umso mehr, je kleiner sie sind. Wenn Kinder weinen, haben sie einen Grund und brauchen Nähe. Führe dir in dieser Situation vor Augen, wie wichtig du für dein Kind bist und was für einen super „Job“ du da machst.

An der Perfektionsschraube drehen  und aufhören zu vergleichen. 

Gerade in einer Lebensphase, in der man sich um kleine Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmert, muss man auch mal „Fünfe“  gerade sein lassen. Man tut sich keinen Gefallen, wenn man versucht mit Menschen Schritt zu halten, die sich in einer völlig anderen und wahrscheinlich viel ruhigeren Lebensphase befinden.  Man sollte sich stattdessen eher erlauben, um Hilfe zu fragen und manche Menschen warten nur darauf und helfen gerne, weil sie noch wissen, wie es damals war…

Kommentare überhören

Wenn, wie in der oben beschriebenen Situation,  ein Besucher anmerkt, dass hier auch mal wieder gestaubsaugt werden könnte. – Lächeln und Winken.  Und nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wahrscheinlich denkt sich derjenige bei seiner Äußerung gar nichts Böses und merkt nicht, dass er dadurch Druck aufbaut.

Sorge gut für dich

Das ist für viele vermutlich nichts Neues, wird aber oft überhört. Gönn dir Pausen, wenn dein Kind schläft oder sich selbst beschäftigt. Das war und ist für mich nach wie vor auch noch eine Herausforderung, aber unabdingbar, um den Akku wieder aufzuladen.

Mach dir deine Rolle bewusst. Du hast viel auf dem Zettel, bist aber nicht für die ganze Welt verantwortlich. Schau mal, wo du delegieren kannst  und welche Aufgaben auch vertagt werden können. Vielleicht sind auch welche dabei, die komplett wegfallen können.  Die passende Frage dazu: Was ist die Konsequenz, wenn ich das nicht mache?

Was auch helfen kann ist eine Matrix, anhand der man sich verdeutlicht, welche Aufgaben anstehen und welche davon in welcher Priorität zu erledigen sind. Geordnet nach wichtig und dringend, wichtig und nicht dringend, nicht so wichtig aber eilig und nicht so wichtig und nicht eilig.  Das schafft Klarheit, erleichtert die Planung und führt im Idealfall zu mehr Freizeit.

Freiräume schaffen

Überleg mal, ob du dir nicht irgendwie ein paar Stunden in der Woche nur für dich freischaufeln kannst.  Wenn du im Alltag stark gefordert wirst, brauchst du einen Ausgleich. Tu, was du liebst. Mache Sport, gehe raus in die Natur oder triff dich mit deinen Freunden. Nur so kannst du die Balance aufrechterhalten. Und das hat auch nichts mit Egoismus zu tun. Ganz im Gegenteil. Wenn es dir gut geht und du ausgeglichen bist, überträgt sich das automatisch auf dein Umfeld.

Also, lass es dir gutgehen.

In diesem Sinne. Einen entspannten  Sonntagabend .

 

Teile diesen Beitrag gerne mit Freunden, die es interessieren könnte.

 

 

 

Nadine Kühn, Coaching Korbach, Nordhessen, Waldeck-Frankenberg, Persönlichkeitsentwicklung, NLP

© by Nadine Kühn. All rights reserved 2017