Neu in 2019: Yoga meets Coaching – Stress adé, Entspannung und positive Gedanken

Gönne dir einen halben Tag nur für dich und
sorge dafür, dass du in Balance kommst und auch bleibst.
Gemeinsam mit Julia Backhaus – Yogalehrerin aus Korbach – lade ich dich ein, dir zunächst auf der mentalen Ebene anzusehen, woher der Stress eigentlich kommt und noch wichtiger, was du tun kannst, um in Zukunft gelassener zu bleiben. Dabei erlernst du auch mentale Techniken, die du im „Akutfall“ nutzen kannst sowie Strategien, um
langfristig für ein „dickeres Fell“ zu sorgen.
Nach einer kleinen Pause, in der du dich mit den anderen Teilnehmern austauschen kannst, steigen wir von der Theorie in die Praxis um. Du übst in mehreren kurzen Yogasequenzen tief zu entspannen und Kraftreserven für den Alltag aufzubauen. Eine Meditation zur Tiefenentspannung rundet deine Auszeit ab, damit du mit neuer Energie all deine Ziele anpacken kannst.

Mehr über Julia Backhaus erfährst du hier:
www.yoga-korbach.de
www.yoga-korfu.de

Wir freuen uns auf dich!

Datum: 16. März 2019
Ort: Hebammenpraxis Korbach
Uhrzeit: 14.00 – 17.30 Uhr

Preis: 45 € inkl Handout, Tee und Pausensnack

Anmeldung unter info@nadinekuehncoaching.de

Bitte melde dich frühzeitig an, es gibt nur 10 Plätze!

Coming soon….Überraschung im neuen Jahr!

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

2019 startet gleich mit einer Überraschung. Es wird im Frühjahr ein wunderbares Seminar geben (ein halber Tag) in dem Sie Ihre Akkus einmal komplett aufladen können. Seien Sie gespannt! Mehr Infos folgen im Januar. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Ich wünsche allen meinen Klienten, Lesern und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und eine erholsame Zeit mit ihrer Familie.

Vielen Dank für das mit entgegengebrachte Vertrauen und die tolle Zeit, die wir in 2018 miteinander hatten.

Alles Gute für Sie  – wir sehen uns in 2019!

 

Maske runter – und rein ins Leben!

Tust du es auch? Jeden Tag ziehen die meisten Menschen in unterschiedlichsten Situationen eine Maske auf.

Aus Angst ablehnt, verspottet, nicht geliebt zu werden. Weil sie dazu gehören wollen. „Normal“ sein möchten. Dabei geht ein sehr wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit sprichwörtlich den Bach runter.  Bei der Frage, warum er oder sie sich so verhält kommt häufig ein „das macht man halt so“ oder „ich kann doch nicht einfach…“. Natürlich kannst du!

Es erfordert nur ein wenig Mut und Vertrauen.

Situation 1

Du bist nett zu Menschen, die dich schlecht behandeln oder die du gar nicht leiden kannst und fühlst dich nach dem Kontakt wie ein leergezogener Akku?

Was kannst du konkret tun? Immer mal die Maske runter nehmen!

Zeige deinem Umfeld, wer du wirklich bist und wofür du einstehst. Nur dann kannst du auch Menschen anziehen, die so ticken wie du. Und zeige deinem Umfeld deine Grenzen auf. Lerne nein zu sagen, wenn du nein meinst! Trau dich und schau einmal, was es mit deinem Umfeld macht.

Ich selbst habe eine Erfahrung mit einer Gruppe von Menschen gemacht, bei der  ich mir vor kam wie in einem Kasperletheater. Morgens wurde ein langgezogenes „Guten Mogggäääähn“ über den Flur mit offenen Türen geflötet und alle flöteten zurück. Blöd nur, dass sich ein großer Teil der Leute nicht leiden konnte.  Wenn jemand – in diesem Fall das Alpha-Männchen – einen semi-lustigen Witz gemacht hat, haben sich alle vor Lachen auf die Oberschenkel geklopft und laut gelacht. Beim Lachyoga kann ich es verstehen, wenn man anfangs offensichtlich unmotiviert anfängt zu lachen, aber doch nicht in einem beruflichen Kontext. Es gab zumindest zwei Menschen in dieser Situation, die genauso wie ich bemerkt hatten, dass hier etwas ganz Grundlegendes nicht stimmt.

Ich bin definitiv für einen höflichen, respektvollen und wertschätzenden Umgang. Aber dann doch bitte konsequent. Und Respekt bedeutet für mich auch, einer Person nicht vorzuspielen, jemand anderes zu sein. Das schafft Unsicherheit (jedenfalls bei wachen/ sensiblen Menschen) und führt im schlimmsten Fall dazu, dass sich diese Person abwendet, weil sie glaubt, jemand anderen kennengelernt zu haben.

Situation 2

Es kommt nicht selten vor, dass junge Menschen bei der Berufswahl dem Rat ihrer Eltern oder anderer einflussreicher Personen folgen und ein Leben leben, welches nicht das Ihre ist. Nur, um allen Erwartungen zu entsprechen. Wohin gehen alle die Wünsche, Träume, Potentiale?

Irgendwann hat man sich daran „gewöhnt“. So ist das Leben halt…Es kommen neue Herausforderungen wie Beziehung, Familiengründung, Hausbau und ,und, und.

Irgendwann – früher oder später – kommt der Punkt an dem du dich fragst: „Ist das jetzt alles? Ist das das Leben? Der Grund, warum ich hier bin?“ Man könnte es auch Mid-Life-Crisis nennen.

Bei vielen Menschen wird dieser Denkprozess durch ein einschneidendes Erlebnis ausgelöst. z.B. durch den Auszug der Kinder aus dem Elternhaus, einen Unfall  oder ein Burnout. Vielleicht auch die Begegnung mit einem Menschen, der die bisherigen Pfeiler deines Lebens komplett auf den Kopf stellt.

Diese einschneidenden Erlebnisse können gewinnbringend umgedeutet werden. Gerade ein Burnout, welches jedem Betroffenen erst einmal den Teppich unter den Füßen weg zieht, ist in Wahrheit eine riesige Chance, dem Leben die Wendung zu geben, die es braucht. Oftmals fangen wir erst an, darüber nachzudenken, was wir eigentlich gerade tun, wenn uns der Körper in die Waagerechte zwingt. Um es mit einem schönen Zitat zu sagen, welches ich einmal gelesen habe:  „Manchmal braucht der Körper eine Pause, bis die Seele ihn wieder eingeholt hat.“

Wie viel Energie musst du aufwenden, um einen Ball unter Wasser zu drücken und zu halten? Genau das passiert, wenn du dich tagtäglich verbiegen musst.

Spar dir diese Energie und lass dein wahres Ich ans Tageslicht!

Dann hast du viel mehr Power für die Dinge, die wirklich wichtig sind.  Und du wirst sehen, es kommen die richtigen Menschen auf dich zu und andere, werden sich abwenden. Das sind aber genau die, die du eigentlich gar nicht brauchst…

 

Das Leben ist zu kurz, um nach den Plänen anderer zu leben.

 

Ich wünsche dir viel Freude und viele tolle Begegnungen auf deinem Weg…

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

 

Coaching, NLP, Kommunikationstrainings in Korbach, Nordhessen

 

 

Lebst du schon oder funktionierst du noch?

Wann hast du zum letzten Mal durchgeatmet und gedacht – hach, das Leben ist einfach schön?

Wann hast du zum letzten Mal in Ruhe auf der Terrasse oder dem Balkon gesessen und eine Tasse Kaffee getrunken  -ohne schlechtes Gewissen?

Und hast du dir schon einmal Zeit genommen, um eine Bestandsaufnahme von deinem Leben zu machen? Wo stehst du? Wo willst du hin? Bist du auf deinem Weg und genießt du dein Leben?

Wir leben als würden wir nie sterben, wir sterben als hätten wir nie wirklich gelebt. – Dalai Lama

Diese Worte haben mich vor einigen Monaten sehr nachdenklich gemacht und ich habe daraufhin einige Dinge in meinem Leben verändert.

Weniger Arbeit, viel mehr Zeit für die Familie, Zeit für Dinge, die mir Spaß machen, Zeit, anderen Menschen zu helfen, schöne Momente, ein unvergesslicher Sommer und die Vorfreude auf all das, was kommt. Und ja, ich verzichte dafür auch auf Dinge. Ich kaufe mir weniger, was für mich früher selbstverständlich war. Das ist eine bewusste Entscheidung für mehr Zeit und mehr Lebensqualität. Und bisher fehlt mir nichts. Im Gegenteil.

Ein Bekannter von mir ist letzte Woche morgens nicht mehr aufgewacht. Ohne Vorerkrankung. Einfach so. Sein Herz hat aufgehört zu schlagen. Damit möchte ich niemandem Angst machen. Ich möchte dich ermutigen, dir genau anzuschauen:

  • was du mit deiner Zeit machst
  • mit wem du deine Zeit verbringst
  • wie deine Beziehungen sind
  • wofür dein Herz schlägt
  • ob du auf deinem richtigen Weg bist

Und jeden Tag zu schauen, was aus diesem Tag einen erfüllten Tag machen könnte.

Vera F. Birkenbihl hat einmal gesagt, dass sie sich bei einem Auftrag immer fragen würde, ob sie dies auch tun würde, wenn sie wüsste, dass es ihr letzter Tag wäre. Und danach würde sie entscheiden, ob sie den Auftrag annimmt, den Vortrag hält, oder nicht. Ich habe Gänsehaut bekommen.

Verbringst du auch noch Zeit mit Menschen, die dir nicht gut tun, weil du nicht Nein sagen kannst?

Vernachlässigst du auch deine Familie, um anderen Leuten einen Gefallen zu tun?

Rast du auch durch den Tag, versuchst alle Bälle in der Luft zu halten, weil „man“ das so macht und es deine „Pflichten“ sind?

Viele arbeiten jeden Tag  Stunde um Stunde in einem Job, den sie nicht mögen. Sie funktionieren wie kleine Roboter und ihre Träume sterben dabei jeden Tag ein kleines Stück mehr. Sie arbeiten oft so viel, dass am Ende des Tages kaum noch Energie bleibt, die freie Zeit zu genießen, Hobbies nachzugehen, Freunde zu treffen. Würde man nicht mit etwas weniger genauso gut ausgekommen? Wenn es möglich ist, ein paar Stunden reduzieren und einfach  mehr zu leben? Worauf kommt es wirklich an? Porsche, Markenklamotten und Luxushotels oder Lachen, Bewegung, Natur,glückliche Gesicherter und unvergessliche Lebensmomente?

In Skandinavien experimentieren immer wieder Firmen mit dem 6-Stunden-Tag. Zum Beispiel die Firma Toyota in Göteborg. Das Ergebnis :Steigender Umsatz bei täglich zwei Stunden weniger Arbeitszeit und gleichem Gehalt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass durch diese Arbeitszeitmodelle nicht nur die Motivation steigt, sondern auch viel weniger Krankschreibungen eingereicht werden. Das nenne ich Work-Life-Balance!

Ein Traum, wenn man in einer dieser Firmen arbeiten kann. Wenn nicht, gibt es für dich vielleicht die Möglichkeit zumindest zeitweise zu reduzieren? Gerade in der Rush-Hour des Lebens. Wenn die Kinder klein sind oder die Eltern Hilfe brauchen, weil sie den Alltag nicht mehr allein bestreiten können.

John Strelecky schreibt in seinem Buch „Big Five For Life“ sinngemäß, dass man sich vorstellen soll, dass von jedem Tag ein Foto im Museum des Lebens aufgestellt wird.

Welche Bilder sollen in deinem Museum stehen?

 

Alles Liebe,

Nadine

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

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Potentialanalysen – welchen Mehrwert bringen sie und wie läuft so etwas ab?

Potentialanalysen sind ein äußert hilfreiches Entwicklungstool, wenn man mit geringem zeitlichem Aufwand eine gute Standortbestimmung von sich selbst oder von seinen Mitarbeitern bekommen möchte. Sie sehen direkt, wo Sie stehen, was Sie gut können und an welchen Punkten Sie noch arbeiten sollten.

Der Mitarbeiter von heute hat sich gewandelt. Kaum einer lässt sich nur noch durch seinen Lohn motivieren. Er möchte vielmehr teilhaben, mit entscheiden, Teil von etwas Großem sein und vor allem – Entwicklungsmöglichkeiten haben. Als Führungskraft sehen Sie, wo genau Sie ansetzen können, um Ihren Mitarbeiter bestmöglich auf seinem Weg zu unterstützen.

Wer sich nicht entwickelt – bleibt stehen. Und das endet nicht selten im Burn-Out oder sogar Bore-Out. Heutzutage ist es so wichtig wie noch nie zuvor, Mitarbeiter auf Positionen einzusetzen, die Ihrer Persönlichkeit entsprechen. So bringen sie gute Leistung, bleiben physisch und psychisch stabil und Ihrem Unternehmen lange erhalten.

 

Sie erfahren ganz konkret:

  • wie Sie sich motivieren können
  • welche Rahmenbedingungen Sie brauchen, um leistungsfähig und gesund zu bleiben
  • wie Sie Informationen verarbeiten und wie Ihr Entscheidungsverhalten aussieht
  • wie Ihr Wertemodell aussieht
  • ob Sie eher extrovertiert oder introvertiert sind
  • wie belastbar und anpassungsfähig Sie sind
  • wie Sie mit neuen Herausforderungen umgehen
  • wo Ihre Potentiale schlummern
  • wie Sie Ihre Kommunikation mit Ihren Mitmenschen/ Kollegen verbessern können
  • wie Ihre Leistungsbereitschaft und Entwicklungsmotivation ausgeprägt sind
  • falls Konflikte im Team bestehen und deren Entstehung nicht offensichtlich ist: wo genau der Grund liegen könnte, warum Sie aneinander vorbei kommunizieren

 

Führungskräfte erhalten zusätzlich

  • wertvolle Informationen für interne Entwicklungsprozesse (z.B. Vorbereitung auf eine Führungsaufgabe)
  • Informationen, wie Sie Ihr Team optimal weiterentwickeln können
  • Einsichten über die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen im Team und wie man diese harmonisch und gewinnbringend verbinden kann
  • Sie finden Ihre Talente und High Potentials im Team

 

Zum Ablauf:

Sie oder Ihre Mitarbeiter können die webbasierte Analyse nach Übersendung Ihres persönlichen Zugangs bearbeiten, wann es Ihnen am besten passt. Sie können dies in der Firma oder bequem von zu Hause aus erledigen. Die Bearbeitungszeit gilt nicht als Coachingzeit und bleibt somit für Sie kostenneutral.

Im Anschluss vereinbaren wir einen Termin für ein ausführliches Auswertungsgespräch. Dieses kann sowohl telefonisch, via Skype oder persönlich in meinen Räumlichkeiten oder in Ihrer Firma erfolgen. Dies ermöglicht Ihnen, die Analyse mit mir durchführen zu können, auch wenn Sie sehr weit entfernt wohnen. Sollten Sie Führungskraft sein und die Analysen für Ihr Team nutzen wollen, komme ich selbstverständlich gerne in Ihre Firma.

Sie erhalten im Nachgang alle für Sie relevanten Informationen, den Ausdruck sowie die digitale Version Ihrer Ergebnisse und können sich auch später bei Rückfragen jederzeit melden. Sie selbst entscheiden, ob wir danach an den Entwicklungspunkten weiterarbeiten, oder ob Ihnen die Erkenntnisse zunächst ausreichen.

Auf Wunsch stelle ich Ihnen Ihre Ergebnisse schon vor unserem Gespräch zur Verfügung, damit Sie einen ersten Einblick bekommen und ggf. Fragen notieren können.

 

Wenn Sie sich oder Ihren Mitarbeitern die ESC-Potentialanalyse ermöglichen möchten, kontaktieren Sie mich gerne unter 0171-9526713 oder per Mail: info@nadinekuehncoaching.de

 

Ich freue mich auf spannende Erkenntnisse, Entwicklungssprünge,                viele Aha-Momente und vor allem darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.

Herzliche Grüße

Nadine Kühn

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

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Lampenfieber adé – Strategien, damit Lampenfieber erst gar nicht aufkommt!

Guten Morgen,

ich habe dir heute mal eine Liste von Tipps und Tricks zusammengestellt, die gegen Lampenfieber helfen.

In meinem Workshop Lampenfieber adé arbeiten wir darüber hinaus mit zwei – drei Formaten aus dem Neurolinguistischen Programmieren, mit denen du deine Ängste in den Griff bekommen kannst.

Wenn du dich dafür interessierst oder auch ein Einzeltraining für dich in Frage kommt – melde dich gerne bei mir.

Hier kommen ein paar Anregungen, wie du dir zunächst selbst helfen kannst.

Du schaffst das! Glaub an dich! 

 

 

 

Mentaltraining! Das kannst du zur Vorbereitung tun:

 

  • Mache dir Folgendes bewusst: Du kannst nur gewinnen! Entweder es wird richtig gut, oder aber du lernst etwas Neues bzw. weißt, wie es nicht funktioniert/ was du in Zukunft besser machen kannst
  • Frage dich selbst: Was ist in deinem Leben schon einmal so richtig schief gelaufen und was hast du daraus gelernt? Warst du im Nachhinein froh, dass es so gekommen ist? Egal was kommt – am Ende wird es genau richtig sein. Vertrauen!
  • Stell dir ein paar Tage vorher bildlich vor, wie die Veranstaltung/ mündliche Prüfung phantastisch laufen wird. Nimm dir wirklich 5-10 Minuten Zeit und stelle dir einen Film Was siehst du, hörst du? Alle 5 Sinne wahrnehmen! Dann kommt dein Applaus! Wie wird sich das anfühlen? Speichere dir dieses Bild und dieses Gefühl ab. Wenn du dich im NLP etwas auskennst, arbeite mit einem Anker
  • Mach dir bitte eines deutlich: Du weißt etwas und die Leute wollen es hören! Du hast etwas mitzuteilen, was andere interessiert/ eine Botschaft zu überbringen! Der Großteil der Zuhörer wird dir wohlgesonnen sein! Die meisten Menschen achten nur auf sich selbst und sind mit sich selbst beschäftigt! Kleine Unsicherheiten fallen meistens nur dir selbst auf, oder den Menschen, die selbst unsicher sind und deshalb darauf achten!
  • Erste oder kritische Gesichter bei den Zuhörern haben oft nichts mit dem Vortragenden zu tun! (Interesse, Konzentration, Nachdenklichkeit à wie schaust du, wenn du nachdenkst?)

 

Instant-Tipps, für die Zeit kurz vorher oder wenn du schon mittendrin bist

  • Ablenken! Du kannst nicht zwei Dinge gleichzeitig machen.

Wenn du allein bist oder im Auto: singen! Wer singt, kann keine Angst haben! (darum singen Leute, die durch den Keller laufen. Kennst du aus Filmen!)

  • Lieblingslied bis kurz vorher auf die Ohren (wenn du die Möglichkeit hast, Mp3-Player mitzunehmen und allein bist bzw. es nicht unhöflich wirkt. Stelle dir eine Playlist zusammen, die sehr positive und kraftvolle Gefühle in dir auslöst
  • Atemübungen à Stressabbau durch Wechselatmung (schau mal bei youtube)

oder Arme vor der Brust zusammendrücken, einatmen und 15x stoßartig ausatmen, langsam wieder ein. Für Stressabbau so effektiv wie eine Runde joggen!

  • Bewegung: Laufen um den Block. Bloß nicht still in eine Ecke auf einen Stuhl setzen!
    • Stress, der schon da ist, lässt sich am besten durch Bewegung –im Idealfall Sport abbauen. Da das aber vor deiner Präsentation nicht gehen wird, bleib anderweitig in Bewegung!
  • Lichtpunkte im Publikum à suche dir vorab (frühzeitig erscheinen) Menschen, die dir während des Auftritts Halt geben. Wenn du vorher netzwerkst, wirst du Menschen haben, die dich während deines Auftritts anlächeln und somit unterstützen.
  • Wenn du nur erste Gesichter da sitzen hast, die dich nervös machen – schau ihnen nicht in die Augen, sondern auf die Nasenspitze!
  • Und wenn du dich ganz unbehaglich fühlst, sag dir: Jetzt erst recht! Ich weiß, was ich kann! à kurzer Future Pace: Wenn ich das hier schaffe, dann werde ich sowas von gestärkt hier rausgehen!
  • State Management! – nehme Körperhalten an, die dich stärken und dir Energie geben

Arme hoch, groß machen, Schulten zurück, strecken, Supermann-Pose (bitte in unbeobachteten Momenten 😉

  • Nutze deinen Bodenanker! (Inhalt des Workshops)

Was noch?

  • Tu alles dafür, dass es dir in der Situation gut geht! Sorge gut für dich! Trage Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Nichts ist schlimmer als schicke Kleidung, in der du dann aber nicht richtig atmen kannst. An alle Frauen: wenn du auch sonst nie Stiftrock trägst, dann lass ihn auch heute im Schrank! Nimm Ersatzkleidung mit um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein!
  • Wenn du sowieso schon aufgeregt bist: Meide Kaffee oder Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt – das macht nur zusätzlich nervös! Besser Nüsse oder Bananen, da ist viel Magnesium drin. Das ist gut für die Nerven!
  • Bei Vorträgen oder Präsentationen: Zwischendurch Fragen ins Publikum stellen, wenn möglich. Dann ist die Aufmerksamkeit nicht die ganze Zeit bei dir und du kannst kurz durchatmen
  • Beim Vortrag: Die ersten Sätze auswendig können! Dann läuft es!
  • Kenne die Eckpunkte und schreibe sie dir ggf. auf eine Karte, damit du schnell den Faden wiederfindest, solltest du ihn einmal verlieren. Nur bitte nicht ablesen.
  • Extrem gut vorbereiten! Dann kann dir nichts passieren! Vortrag oder Präsentation vorab mehrfach zur Übung halten. Das bringt Routine und du bekommst ein Gefühl dafür, wie viel Zeit du benötigst
  • Plane ausreichend Zeit ein, damit Stress gar nicht erst entstehen kann.
  • Erinnere dich an all die Dinge, die du in deinem Leben bereits geschafft hast. Gibt es vergleichbare Situationen, die wirklich gut gelaufen sind? Dann konzentriere dich auf diese, wenn deine innere Stimme mit dem „oje, gleich geht’s los…wie soll ich das schaffen…“ usw. loslegt. Beschäftige deinen Geist mit positivem Input. Dann hat er keine Zeit für energieraubende Gedanken!

 

Ich wünsche dir für deine Vorhaben gutes Gelingen und vor allem

VIEL SPASS!

 

© Text: Nadine Kuehn 2018, all rights reserved

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Bleib gesund – mit Digital Detox!

Ich bin ein Fan von Social Media, von Weiterbildungen, bin wissensdurstig und freue mich stets über interessante Impulse, spannende Leute, Querdenker und Menschen, die in dieser Welt etwas zum Positiven verändern wollen.

Was mir in letzter Zeit mehr und mehr auffällt (sei es durch meine eigene Erfahrung, die meiner Freunde oder auch Klienten), wie schnell man – wenn man nicht aufmerksam ist – in eine Negativspirale und in Stress gerät.

Zu viel ist nie gut – egal von was. Und insbesondere bei Social Media reden wir von Zeit, Momenten der Ruhe und guten Nerven.

Es ist keine Neuigkeit, dass der Großteil der Menschen nach der Nutzung Sozialer Medien nicht unbedingt besser drauf ist.

Und um es ganz deutlich zu sagen – ich glaube, dass die modernen Medien – neben all ihren Vorteilen, wenn man sie dosiert und sinnvoll einsetzt – krank machen.

Dir wird suggeriert, dass alle anderen ihr Leben voll im Griff haben, alle sind immer fröhlich, im Urlaub, die Beziehung läuft super und jeder gewinnt bei der Auslosung der örtlichen Drogerie einen Smart. Nur du selbst nicht!

Und was noch viel schlimmer ist: Durch die Möglichkeit, sich mal eben in der Supermarktschlange in Facebook und Co zu loggen, umzugucken, ob es etwas (zu 99% Unwichtiges) gibt, verlieren wir die Möglichkeit kurze Ruhepausen im Alltag einzulegen. Durchzuatmen. Einfach so vor sich hinzuschauen. Übrigens ein sehr schönes Zitat von Astrid Lindgren, welches sinngemäß lautet, dass man dann doch auch noch Zeit braucht, um einfach mal vor sich hinzuschauen.

Wann nimmst du an der Ampel wahr, wie schön die Ränder mit verschiedenen Schmetterlingsblumen bepflanzt sind? Wann guckst du dir die Leute um dich herum an? Wann hast du das letzte Mal richtig tief durchgeatmet? So, dass du ansatzweise dein ganzes Lungenvolumen ausgenutzt hast und nicht gerade mal so viel, dass es zum Überleben reicht?

Ich sehe auch die Inputs vieler Internetvorbilder –  gerade im Seminarmarkt – sehr kritisch. Hier wird von Menschen, die mit Sicherheit eine positive Absicht verfolgen (ok, nach dem NLP verfolgt jeder Mensch eine positive Absicht – ihr wisst schon, was ich meine 😉  ) suggeriert, dass man sich nur bis zu seinem Ziel durchkämpfen und „vorne mit dabei sein kann“, wenn man die Seminare besucht. Seminare, bei denen man erstmal ein paar Tage und Nächte am Stück wach sein muss und allerlei Übungen macht, um dann in Nacht 3 – wenn man wahrscheinlich total im A…(räusper – Entschuldigung) ist, deeeen entscheidenden Durchbruch zu haben.

Was bitte soll das? Alle – auch ich – sprechen über das Thema Selbstliebe und dann soll man sich selbst über Tage hinweg so kasteien? Weiterentwicklung nur möglich sein, wenn man so richtig an seine Grenzen geht und vor allem viel Kohle hinblättert? Anstrengen und für seine Ziele arbeiten – ja natürlich. Aber ich wähle lieber einen anderen Weg. Einen, der sich gut anfühlt und bei dem ich den Eindruck habe, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit sind.

Eine meiner Freundinnen hat vor einiger Zeit einen tollen Schritt gemacht. Einen Tag in der Woche ist das Handy komplett aus. Nicht erreichbar. Konsequent. Sie selbst berichtet, dass das eine ihrer besten Entscheidungen war, und dass sie an diesen Tagen eine unglaubliche Ruhe und Klarheit hat UND vor allem viel mehr schafft.  Keine Ablenkungen. Auf einen Sache fokussieren. Zur Ruhe kommen.

Ein paar kleine Anregungen für dich, die du vielleicht in deinen Alltag einbauen magst:

  • Digital-Detox-Tag austesten
  • Lade dir eine App herunter, die mal ein paar Tage mitloggt, wie lange du online warst.
  • Versuche einmal zu zählen, wie oft du dich am Tag in die Handy einloggst.
  • Wenn du diese Daten hast, hinterfrage bitte, was du an diesen Tagen an wichtigen Impulsen für dich mitgenommen hast und ob der zeitliche Aufwand gerechtfertigt war (danach bitte App löschen und Erfahrungen umsetzen ;-))
  • Mache dir bewusst, wie oft du – einfach aus Gewohnheit – nach deinem Handy greifst und entscheide dich bewusst dafür, es nicht zu tun. Nutze den Moment!
  • Suche dir, wenn du ebenfalls ein so vielseitig interessierter Mensch bist und dich gerne weiterbildest, eine Podcast-App, in der du vielleicht die Podcasts von 1-2 Leuten verfolgst, die dich gerade am meisten ansprechen. Mehr nicht!
  • Eine Freundin von mir – ebenfalls Coach – hat mir am Anfang den Rat gegeben, dass du das, was für dich wichtig ist, sowieso erfährst. Ich hatte auch die Sorge, etwas Wichtiges zu verpassen, wenn ich mich nicht täglich mehrfach durch Facebook scrolle.
  • Und eine ganz tolle Erfahrung – im Urlaub mal einfach für eine ganze Woche abtauchen – herrlich! Nicht erreichbar sein. Und wenn wir das schwer fällt, weil ja mit den Eltern, erwachsenen Kindern, Oma etwas sein könnte – vielleicht macht dein Partner nicht ganz so konsequent mit und informiert dich, wenn es etwas WIRKLICH Wichtiges gibt.
  • Wer im Notfall tatsächlich immer erreichbar sein muss, kann die Funktion am Handy nutzen, mit der man nur für ein paar wenige Menschen erreichbar ist. Wenn das nicht geht, kann man sich ein sog. Dumb-Phone kaufen. Das kann wirklich nur telefonieren und SMS. So wie früher. Und das Smartphone bleibt mal ein paar Stunden auf Flugmodus 😉

 

Bleibe wieder mehr bei dir. Schaue, was dir gut tut und nimm dir mehr Zeit für das reale Leben.

Entschleunigt, tut gut und macht glücklich.

In diesem Sinne – ich bin dann mal wieder offline.

 

Alles Liebe und einen entspannten Sonntag,

 

Nadine

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

 

 

 

Coaching zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz – Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse

Es gibt gute Neuigkeiten für alle, die auf einen Therapieplatz warten und für die Zwischenzeit gerne die Hilfe eines Coaches in Anspruch nehmen wollen.

Coaching ersetzt in keinem Fall eine Psychotherapie, jedoch können die Coachingtechniken helfen, Beschwerden zu lindern und die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken.

Was viele nicht wissen -eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist in vielen Fällen möglich.

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse nach den Fragebögen für Hausarzt, Coach und Coachee.

Eine Empfehlung des Hausarztes ist zwingend erforderlich.

Bei  Fragen, kommen Sie gerne auf mich zu.

Herzliche Grüße

 

 

Neuer Schwung für deine Beziehung? So läuft es bald wieder rund!

Ich wünsche dir einen guten Morgen. Und zum anstehenden Wochenende möchte ich dir ein paar Gedanken zum Thema Beziehung mitgeben.

Oft ist uns erst bewusst, was wir hatten, wenn wir es verloren haben.

Im Buch „Tu, was dir am Herzen liegt“ schreibt Andrew Matthews über zwei Listen, die man über den Partner haben kann. In diesem Fall die kurze Liste einer Ehefrau – nennen wir sie Lisa-, auf der die paar Mängel stehen, die ihr Ehemann –nennen wir ihn Kurt – hat und auf der anderen Seite die lange Liste einer Witwe. Mit allen positiven Eigenschaften, die ihr Mann hatte. Die meisten Leute denken leider eher an die Dinge, die nicht in Ordnung sind, als an das Gute und darin liegt einer der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung. Wenn man ihn denn finden mag.

Aber zurück zur Ehefrau und ihren Listen.  Eines Tages wird Kurt von einem LKW überfahren. Und über Nacht wechselt Lisa von der einen zur anderen Liste. Von banalen Dingen wie: „Er hat mir keine Blumen mitgebracht, nie hat er den Müll rausgebracht, immer ließ er seine Socken herumliegen“ zu „er war so humorvoll, er hat immer ein Ohr für meine Sorgen gehabt, er hat unseren Garten wunderschön gestaltet“ und und und! Wenn wir schon zwei Listen haben, sollten wir dann nicht genau umgekehrt verfahren?

Schlüssel 1:  Konzentriere dich auf die Stärken deines Partners und nicht auf die Schwächen!

Bis zu einem gewissen Maße, kann sich dein Partner verändern und sich dir anpassen. Mit mehr oder weniger Anstrengung. In wie weit er dazu Lust hat, hängt davon ab, wie ihr miteinander umgeht.

Und vielleicht sind manche Kleinigkeiten gar nicht der Rede wert?

 

Schlüssel 2: Aufmerksamkeit

Befindet ihr euch noch in der Neukundenbetreuung oder schon in der Bestandskundenbetreuung?

Ich finde diesen Vergleich von Motivationstrainer und Speaker Tobias Beck sehr komisch und vor allem passend.

Am Anfang der Beziehung legt sich jeder unheimlich ins Zeug und tut alles, um den Partner davon zu überzeugen, dass man füreinander geschaffen ist. Man verbringt viel Zeit miteinander, liest dem anderen jeden Wunsch von den Augen ab und überrascht mit Aufmerksamkeiten, Geschenken, Nähe.

Und dann? Mit der Zeit – wenn man nicht aufpasst – kommt der fiese Alltag dahergeschlichen und verwandelt deinen Partner in eine Person, die dir häufiger auf den Keks geht, dir zusätzliche Arbeit macht oder dir bei weitem nicht die Zuneigung entgegenbringt, die du erwartet hättest. Und Zack – bist du in der Bestandskundenbetreuung. Man redet nur das Nötigste miteinander, schaut den anderen oft gar nicht mehr richtig an und kümmert sich mehr oder weniger um seinen eigenen Kram. Wohin das führt – das brauche ich dir wahrscheinlich nicht zu sagen.

Also probiere doch dieses Wochenende einfach mal aus, wie es sich anfühlt, wieder in die Anfangszeit zurück zu wechseln. Und hier kommt NLP ins Spiel. Wie hast du dich gefühlt, als ihr euch kennengelernt habt? Versuche gedanklich in diese Zeit zurückzugehen und spüre das Gefühl von damals, als wäre es immer noch genauso präsent. Lasse vor deinem inneren Auge einen Film aus dieser Zeit ablaufen. Mit hellen, intensiven Farben. Nimm mit allen Sinnen wahr, wie diese Zeit auf dich/ euch gewirkt hat.

Und dann frage dich, was genau du damals getan hast, um deinen Partner für dich zu gewinnen? Was davon kannst du an diesem Wochenende tun, was euch wieder in die Anfangszeit zurückkatapultiert?

Schlüssel 3: Mache den Anfang!

Oft höre ich, dass sich Menschen über ihren Partner beschweren, weil er irgendwelche Dinge tut, die dem anderen missfallen, andere Dinge wiederum nicht tut.

„Er liegt abends nur rum und hört mit gar nicht richtig zu“.

„Sie nörgelt nur noch rum“.

Um Pfaffer Nobiling aus Lichtensfels (Hessen) zu zitieren:

„Das Geheimnis einer guten Ehe liegt darin, dass er manchmal etwas taub und sie manchmal etwas blind ist.“

Das waren die Worte, die er uns bei unserer Hochzeit vor heute fast genau sechs Jahren mit auf den Weg gegeben hat. Ich erinnere mich auch noch oft daran 🙂

Und wenn dann die Frage kommt: Was machst du denn für ihn? Oder sie? Dann kommt oft: „Wieso sollte ich was tun, der oder die macht doch auch nichts für mich“. Klingt nach Kindergarten? Ein bisschen schon.

Wenn du eine Veränderung in deinem Leben  – in diesem Fall eine bessere Beziehungsqualität – haben willst, dann mach du den ersten Schritt. Sei du die Veränderung, die du dir wünscht und du wirst sehen, es öffnen sich Türen und Wege. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Partner verändert, wenn du deinen Kurs korrigierst.

Und das gilt natürlich nicht nur für Partnerschaften, sondern für alle Beziehungen zu anderen Menschen.

Ich wünsche dir und deinen Lieben ein wunderbares Wochenende und eine harmonische Zeit – voller Überraschungen?

Alles Liebe

Nadine

 

 

 

 

 

Wer langsamer geht, kommt schneller ans Ziel!

Der Titel liest sich vielleicht etwas paradox, jedoch ist sehr viel Wahrheit darin, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

Auch bei mir kommt gelegentlich vor, dass ich „nur mal eben schnell“ etwas erledigen will und ein kleines Zeitfenster nutze, um einen Termin, eine Besorgung, eine Verabredung hinein zu quetschen .

Und was passiert in der Regel?

Stress entsteht, du wirst unruhig und fahrig und weniger konzentriert. Gerade dann, wenn es eigentlich schnell gehen muss, schüttest du dir ein Getränk über die Bluse, es reißt die Papiertüte mit dem Einkauf, die hektisch aus dem Auto gezerrt wird oder was auch immer. Auf jeden Fall – es dauert im Nachhinein betrachtet länger, du bist am Ende des Tages erschöpft, gestresst und hast vermutlich genauso viel geschafft, als wenn du in Ruhe eines nach dem anderen gemacht oder eventuell sogar eine Sache auf einen anderen Tag verlegt hättest.

Wie im Kleinen, so im Großen

Gerade dann, wenn dir etwas sehr wichtig bist und du ein großes Ziel vor Augen hast, kann es sein, dass du zu viel auf einmal willst. Ich nenne das ganz gerne „festbeißen“. Wenn du vor lauter Eifer nicht mehr links und rechts schaust und im wahrsten Sinne des Wortes kopflos wirst. Und vor allem nicht mehr durchatmest. Auch wenn du ein großes Ziel hast und viel Arbeit vor dir liegt, ist es wichtig, Pausen zu machen, inne zu halten, das eigene Verhalten zu reflektieren und ggf. den Kurs anzupassen. Vielleicht kommt dir das bekannt vor und du kannst dich an Situationen erinnern, in denen du etwas unbedingt wolltest. Tag und Nacht hast du dich mit nichts anderem mehr beschäftigt und was ist passiert? Wenig bis nichts! Erst als du losgelassen hast, hat sich alles wie von selbst gefügt und plötzlich kam Schwung in die Angelegenheit. Interessanterweise ist dies auch beim Thema Kinderwunsch so. Wie viele Paare wünschen sich nichts mehr als ein Kind und lassen nichts unversucht. An einem Punkt, wenn der Schmerz die Hoffnung überwiegt, lassen sie los und schwupps!…in sehr vielen Fällen klappt es genau dann.

Was kannst du also tun?

  • Beobachte deine Gedanken! Immer, wenn du dich fragst, ob die Zeit zwischen zwei Terminen wohl ausreicht, etwas zu erledigen ist genau der Moment, in dem du innehalten solltest!

Frage 1 – wie lange brauchst du dafür?

Frage 2 -was könnte dazwischenkommen und wie viel Zeit könnte dies in Anspruch nehmen (alle Ampeln sind rot oder du musst eine Umleitung nehmen/ du triffst eine alte Bekannte im Supermarkt und möchtest nicht hektisch wedelnd von weitem rufen, dass du leider sooooo im Stress bist 😉 )?

Frage 3 – überlege dir, ob es wirklich erforderlich ist, die Aufgabe heute zu erledigen, oder ob sie auch bis zum nächsten oder übernächsten Tag warten kann/ delegiert werden kann

Frage 4 – gibt es eine schöne Alternative? z. B. einfach mal 30 Minuten im Feld/ Park spazieren gehen, während du darauf wartest die Schuhe vom Schuster abholen zu können oder aber während dein Kind beim Schwimmkurs ist. Du wirst sehen, dass diese Mini-Entspannung und diese kleine Verhaltensänderung große Auswirkungen auf deinen weiteren Tagesverlauf haben wird. Und davon profitierst nicht nur du, sondern alle Menschen, die dir an diesem Tag begegnen 🙂

 

  • Wenn es um die großen Ziele geht:

Mache dir die oben beschriebene Dynamik bewusst! Lehne dich zurück, atme tief durch und träume davon, wie es werden wird. Und dann gönn dir einfach mal einen Tag Auszeit oder wenn du kannst je nach Thema eine ganze Woche, in der du einfach los lässt, dich mit ganz anderen Dingen beschäftigst und dir dabei sagst, dass sich alles so entwickeln wird, wie es für dich am besten ist. Vertrauen, Loslassen und dann mit neuer Energie wieder durchstarten.

Vergiss nie: Erholung und Entspannung gehören untrennbar mit deiner Arbeit/ deinem Business zusammen! Dann bleibt dein Akku voll und du kommst entspannt ans Ziel.

Vielleicht kennst du folgende kleine Geschichte (gefunden bei Andrew Matthews – „Tu, was dir am Herzen liegt“) die so wunderbar zu diesem Thema passt:

Ein Junge reiste durch ganz Japan, um einen großen Meister der Kampfkunst aufzusuchen. Er bekam eine Audienz beim Sinseh und sagte: „Ich möchte der Beste im ganzen Land werden. Wie lange wird das dauern?

Und der Sinseh sagte: „10 Jahre.“

Der Junge sagte: „Meister, ich bin fest entschlossen. Ich werde Tag und Nacht trainieren. Wie lange wird es dann dauern?“

Und der Sinseh sagte:“Zwanzig!“

 

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine Projekte und im Alltag mehr Ruhe und Gelassenheit. Es ist ein Weg. Ich arbeite auch täglich daran. 🙂

 

Alles Liebe

Nadine

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Neues Programm! –> Gesünder, fitter und energiegeladener mit NLP

Du möchtest dich endlich fitter und energiegeladener fühlen?

Deine ganze Power nutzen, um deine Ziele zu erreichen?

Glücklicher und gesünder durch den Tag gehen?

 

Dann ist vielleicht mein Programm: „Gesünder, fitter und energiegeladener mit NLP“ etwas für dich!

Wie läuft das genau ab?

In einem dreistufigen Programm erarbeiten wir gemeinsam deinen „Zielzustand“

  • Wo möchtest du hin? Woran möchtest du arbeiten? Welche Angewohnheiten (z.B. zu viel Süßes, Couch-Potatoe, etc.) möchtest du aufgeben? Welches Zielbild hast du?
  • Wir erarbeiten die Möglichkeiten und Wege zur Zielerreichung, die zu dir passen und mit denen du dich wohl fühlst
  • Ich unterstütze dich mit ausgewählten NLP-Techniken bei der Umsetzung

Ergänzend machen wir eine Bestandsaufnahme deines aktuellen Fitness- und Gesundheitslevels und sprechen auch über die Themen basische Ernährung, Schlaf, Gesundheit und Sport.

 

Was hast du davon?

  • Du bekommst durch die Impulse des Coachings endlich einen Anfang für deinen Veränderungsprozess
  • Durch die hochwirksamen NLP-Techniken ist deine Erfolgsquote wesentlich höher als wenn du einfach so loslegst (das ist wie mit den guten Vorsätzen an Silvester – wenn sich im Inneren nichts ändert, folgt auch keine Veränderung im Außen)
  • Du bekommst neue Motivation, Dinge anzupacken und Ziele zu erreichen, die du schon lange vor dir herschiebst
  • Du bekommst mehr Energie im Alltag
  • Und und und…

 

Möchtest du mehr erfahren? Dann melde dich gerne telefonisch oder per Email bei mir.

Lass uns gemeinsam durchstarten!

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

Go with the flow oder…was du dir von einer Meeresschildkröte abgucken kannst

Kennst du Phasen, in denen es in einem bestimmten Lebensbereich, einem wichtigen Projekt oder einem anderen Zusammenhang einfach nicht rund läuft?

Du strampelst dich ab , strengst dich an doch….alles verpufft ohne Wirkung. Es ist, als würdest du gegen Mauern rennen.

Was genau weiß die Meeresschildkröte nun, was du auch für dich nutzen kannst?

Die Meeresschildkröte ist ein sehr beeindruckendes Tier. Sie schwimmt mit geringstem Energieaufwand bis zu 7500 km um von ihrem Nestplatz zu den Futtergründen zu gelangen.

Und wird dabei auch noch steinalt. Denn wer sich keinen Stress macht, hat auch ein viel geringeres Risiko an Herz-Kreislaufbeschwerden oder anderen stressbedingten Symptomen zu erkranken. Die Meeresschildkröte verbraucht extrem wenig Energie, weil Sie die Strömung des Wassers geschickt zu nutzen weiß. Kommt ihr eine Welle entgegen, lässt sie sich im Wasser treiben und paddelt maximal so viel, dass sie ihre Position halten kann. Und wenn die nächste Welle kommt, die sie vorwärtsbringt, nutzt sie die Bewegung zu ihrem Vorteil und paddelt schneller, um die Energie des Wassers optimal zu nutzen.

Mach es doch auch einmal wie die Meeresschildkröte. Hör auf, gegen die Strömung zu kämpfen, wenn es nur unnötige Energie kostet. Es kommen auch wieder Phasen, in denen es rund läuft und sich der sogenannte „Flow“ einstellt. In diese Phasen kannst du wieder in die Vollen gehen und deine ganze Energie hineinstecken. Und bis dahin.

Innehalten, durchatmen, mal eine Pause machen. Neu sortieren.

Denn meistens macht es keinen Sinn gegen die Wellen zu kämpfen. Vielleicht hast du in deinem Leben auch schon die Erfahrung gemacht – wenn etwas so sein soll, dann geht es ganz leicht. Und dann fügt sich plötzlich alles.

Im Privaten wie im Beruf. Oder wie Maxim Mankevich vor kurzem auf einem seiner Seminare gesagt hat.

„Wenn du tust, was du liebst, kümmert sich das Universum.“

Wenn du auch ein Faible für Meeresschildkröten hast oder einfach gerne inspirierende Geschichten über das Leben liest, dann habe ich folgenden Buchtipp für dich.

„Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky

Perfekte Urlaubslektüre – tut einfach gut und regt an, mal eine Bestandsaufnahme des bisherigen Lebens zu machen. Viel Freude damit J

 

Alles Liebe

Nadine

 

Text: © by Nadine Kühn, 2018, all rights reserved

Bild: © www.pixabay.com

 

Über die Autorin:

Nadine Kühn ist Coach für Persönlichkeitsentwicklung in Korbach, Nordhessen. Sie ist zertifizierter NLP-Master nach DVNLP und hat mehr als 15 Jahre Beratungserfahrung.  Schwerpunktthemen sind Bewältigung von Ängsten, Stärkung des Selbstbewusstseins sowie Vortrags- und Präsentationscoaching.

Traurig und erschöpft – ohne Grund?

Traurig und erschöpft – ohne Grund?

Was ist eigentlich los? Wo man hinguckt griesgrämige Gesichter, obwohl wir doch hier in Deutschland alles im Überfluss haben und es uns wirklich gut geht. Sollte man meinen… Woran kann das liegen?

Fühlst du dich auch oft traurig und niedergeschlagen und weißt eigentlich gar nicht so richtig warum?

Irgendwie ist viel zu wenig Freude in deinem Alltag und du schleppst dich von Tag zu Tag?

Dann ist es Zeit, etwas zu ändern. Denn wie Anthony Hopkins zu sagen pflegt:

„Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.“

Wenn du körperlich gesund bist und keinen Nährstoffmangel hast wie zB. Vitamin D (gerade nach diesem gefühlt endlosen Winter ist das gar nicht so unwahrscheinlich) muss es andere Gründe geben und ich nenne dir mal ein paar von den ganz Verdächtigen.

Zu viele schlechte Nachrichten

Also wenn du es schaffst, dir regelmäßig am Tag mehrere Nachrichtensendungen anzusehen und dann keine depressive Verstimmung zu bekommen – Hut ab. Gerade sensible Menschen leiden unbewusst unter den Bilder, die wir Tag für Tag serviert bekommen. Gerade die vielen Kinder, die auf der ganzen Welt in Krisengebieten unschuldig leiden müssen, zerreißen auch mir das Herz. Wenn es dir genauso geht, probiere einmal Folgendes aus.

Höre nur einmal am Tag Nachrichten und zwar im Radio. Kein TV, keine Zeitung, keine Nachrichten im Internet. Dann bleibst du informiert, musst dir aber zumindest keine Bilder ansehen. Denn Bilder machen viel mehr mit dir, als du denkst und sind viel eindrucksvoller als das einfache gesprochene Wort. Ich frage mich sowieso in letzter Zeit oft, warum auch öffentlich rechtliche Fernsehsender bei der Berichterstattung gar keine Grenzen in Sachen Pietät mehr zu kennen scheinen. Und wenn du meinst, es tut dir gut, dass schalte doch einfach mal ein bis zwei Wochen komplett ab und schau, was passiert. Die wirklich wichtigen Dinge gehen sowieso nicht an dir vorbei, weil in deinem Umfeld mit Sicherheit darüber gesprochen wird.

Zu viel Social Media

Eigentlich auch nichts Unbekanntes. Wer zu viel Zeit in den sozialen Medien verbringt, bekommt irgendwann schlechte Laune. Keiner postet ein Bild von sich, während er mit einem Infekt ziemlich umgebügelt im Bett liegt. Alle sind immer lustig, fröhlich, alle sind gefühlt IMMER im Urlaub an den wunderbarsten Orten der Welt. Und sowieso scheint es bei allen anderen runder und besser zu laufen als bei einem selbst. Das ist ein absoluter Trugschluss. Nur im Gefecht des Alltags gerät dies oft in Vergessenheit. Frage dich einmal, wie oft du am Tag in kleinen Pausen, in denen man auch einfach mal durchatmen könnte, du durch dein Handy scrollst und dir irgendwelche Infos reinziehst, die wahrscheinlich so wichtig sind, wie ein umfallender Sack Reis in China. Das habe ich zumindest bei mir selbst festgestellt.

Suche dir doch mal einen Tag in der Woche aus, an dem du Facebook und Co mal komplett links liegen lässt. Ungeahnte Möglichkeiten und Zeitfenster tun sich auf. Und was man da alles machen kann.  🙂

Bist du im richtigen Umfeld?

Wer sind die Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst. Man sagt, dass man die Summe aus den fünf Menschen ist, mit denen man die meiste Zeit verbringt. Wer sind deine Top 5? Und tun sie dir gut? Vielleicht eine Gelegenheit, deinen Freundeskreis mal nach Energieräubern abzusuchen und diese, so weit möglich in die sprichwörtliche Wüste zu schicken.

Und wie findet man die? Kennst du Verabredungen, nach denen du beschwingt, fröhlich und voller Energie nach Hause gehst? Und auf der anderen Seite die Gespräche, bei denen du unbewusst alles anspannst und nach dem Treffen den Eindruck hast, du hast die letzten Minuten oder Stunden überhaupt nicht mehr richtig durchgeatmet? Voilá, dann hast du einen Energieräuber gefunden.

Wenn du magst, probiere diese drei Dinge einmal aus und guck was passiert.

Gib auf dich acht, lass es dir gut gehen und tue mehr von dem, was dich glücklich macht.

Hier hilft übrigens eine Liste mit all den Dingen, die dir Spaß machen und/ oder dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Baue jeden Tag 1-2 Dinge davon in deinen Alltag ein. Dann ist schon ein großes Stück geschafft.

Und wenn dann jetzt noch der Frühling so richtig aus seinem Versteck kommt, kannst du voller Energie all das anpacken, was dir am Herzen liegt. Mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

Alles Liebe

Nadine

 

 

 

 

 

 

 

 

GEWINNSPIEL – ES GIBT ETWAS ZU FEIERN :-) – Ende 11.03.2018!!!

Ihr Lieben, es gibt etwas zu feiern! Vor so ziemlich genau einem Jahr habe ich meine Selbständigkeit angemeldet. Nadine Kühn Coaching feiert also 1. Geburtstag! Ich bin total happy, dass diese tolle Aufgabe Teil meines Lebens ist und freue mich auf alles, was kommt! Und da gibt es noch die ein oder andere Überraschung. Aber mehr wird noch nicht verraten. 
Nur so viel. Ich möchte meine Freude mit euch teilen und veranstalte ein kleines Gewinnspiel. Unter allen, die mir bis 11.03.2018 eine pn, whats app oder Email schreiben, verlose ich ein 60 minütiges Coaching im Wert von 80 €. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann auf Facebook und auf meiner Homepage bekannt gegeben.
Ich wünsche dir viel Glück und wie immer gilt:
Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst. Vielleicht ist bei deinen Freunden jemand dabei, der gerade jetzt ein Coaching gebrauchen könnte.
Viel Erfolg und dir noch einen wunderbaren Tag
Deine Nadine

 

Die Gewinnerin steht fest:

Verena Behle!

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte melde dich bei mir – dann können wir einen Termin vereinbaren

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?

Hast du dir diese Frage einmal gestellt? Und wenn ja, was war deine Antwort und warum? Und hast du da vielleicht nicht noch jemanden vergessen?

Kennst du Menschen, die ständig darauf bedacht sind, dass es anderen gut geht? Die ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, nur damit andere glücklich und zufrieden sind? Obwohl sie unter den Folgen ihrer Zugeständnisse, Versprechen oder Handlungen leiden und unglücklich sind? Sich teilweise Wochen lang Gedanken machen, ob es nicht doch „zu viel“ wird oder wie sie „das alles schaffen“ sollen?

Insbesondere Frauen sind für dieses Phänomen sehr anfällig. Erst kürzlich war eine Klientin bei mir, die sehr erbost über ihren Sohn war. Ihr Sohn hat wie so oft mit der Hilfe seiner Mutter geplant und Besuch zu sich nach Hause eingeladen, den er definitiv aufgrund der Personenzahl nicht bei sich hätte unterbringen können. Die Mutter wollte Ihrem Sohn – wie immer – helfen und hat zugesagt, dass ein Teil der Besucher bei ihr schlafen kann – obwohl! Und jetzt aufpassen: Sie eigentlich selbst sehr viel um die Ohren hat und derzeit sehr ruhebedürftig ist. Der Sohn hat natürlich gerne angenommen und weil er seine Mutter kennt, schon fest mit dem Angebot gerechnet.

Vielleicht hätten die Besucher doch alle bei Ihrem Sohn schlafen können. Dann eben etwas unbequemer auf Matratzen, aber das “kann man denen ja nicht zumuten“. Die Mutter kann sich die Arbeit aber sehr wohl zumuten, obwohl sie derzeit sehr mit ihren Kräften haushalten muss?!

Mit gesundem Abstand hätte sie sagen können, dass sie nicht zur Verfügung steht und dass der Sohn seinen Besuch allein unterbringen und versorgen soll.

Das viel zitierte Ende vom Lied war, dass die beiden Streit bekommen haben, weil der Mutter der Besuch über den Kopf gewachsen ist und sie ihrem Sohn Vorwürfe gemacht hat. Und von diesem Vorwurf und gegenseitigen Schuldzuweisungen waren die beiden ganz schnell beim Eingemachten. In einem handfesten Streit mit Worten, die richtig wehtaten. Muss es denn erst soweit kommen?

Ich denke, im Endeffekt hätten beide mehr davon gehabt, wenn die Mutter herzlich aber bestimmt erklärt hätte, dass sie derzeit nicht mit einspringen kann, vielleicht aber zu einem späteren Zeitpunkt. Und an sein Verständnis appellieren. Und das nennt sich dann Selbstliebe.

Wenn du selbst nicht auf deine Bedürfnisse achtest, dir keine Pausen gönnst, weil du meinst, du müsstest noch dies und das für andere Personen tun, oder weil sonst die Nachbarn reden oder was auch immer. Oder du kannst eine Entscheidung nicht treffen, die für dich die Beste wäre, allerdings für andere  -wenn auch nur minimal –  ungünstig.

Dann darfst du einmal genauer hinsehen, woher dieser innere Antreiber, dieses Programm eigentlich kommt. Und warum du dir nicht zugestehst, dass du für dich das tust, was du auch anderen ermöglichen würdest.

Denn was ist die Folge, wenn du über längere Zeit gegen deine Wünsche und Bedürfnisse lebst?

Irgendwann kommt der Punkt, an dem du dich ausgebrannt und fertig fühlst. Und dann suchst du wahrscheinlich in der Regel nicht bei dir das Problem, sondern bei den anderen. Die so gerne angenommen haben, was du zu geben hattest. Dies belastet deine Beziehungen und ist vermutlich schlimmer, als wenn du zum rechten Zeitpunkt ein Stopp-Schild hochgehalten hättest.

Und natürlich sollst du nicht zu einem total egoistischen Menschen werden, der selbstsüchtig ist und nur seinen eigenen Vorteil im Blick hat. Davon sind die meisten von uns glücklicherweise meilenweit von entfernt.

Nein, es geht darum, für dich selbst gesunde Grenzen zu setzen.

Genau zu überlegen, wie du deine Zeit einteilen und was du erleben, erreichen, machen möchte.

Musst du wirklich eine alte Freundin anrufen, wenn dir eigentlich danach ist, dein Buch fertig zu lesen?

Musst du wirklich immer springen, wenn jemand etwas von dir möchte?

Ist es wirklich nötig, alle Dinge im Leben wenn möglich in Perfektion zu betreiben, nur damit von außen Lob und Anerkennung kommt?

Nimm dir Zeit für dich selbst. Wenn es nicht anders geht, trage dir einen Termin nur für dich in den Kalender ein. Einmal in der Woche für zwei Stunden zum Beispiel. Wo du die Dinge tun kannst, die dir am Herzen liegen.

Lerne auch einmal nein zu sagen. Du kannst vielleicht mit kleineren, unwichtigen Dingen anfangen, z.B. in dem du Tante Erna sagst, dass du kein drittes Stück Kuchen möchtest, anstatt es in dich hineinzustopfen, aus Sorge, dass Tante Erna sonst enttäuscht sein könnte. Und dich dann weiter vorarbeiten. Du wirst sehen, es ist gar nicht so schwer und fühlt sich gut an. Und zu deiner Überraschung wirst du feststellen, dass die Reaktion deines Gegenübers ganz anders ausfallen wird als erwartet. Wenn du aus deinem alten Muster aussteigst, verändern sich auch die Menschen um dich herum. Insbesondere in der Art und Weise, wie sie mit dir umgehen.

Erstelle dir eine Liste mit allen Dingen, die dich glücklich machen und die dir gut tun. Und versuche am Tag mindestens eine Kleinigkeit davon einzubauen. Eine kleine Teepause ,ein Spaziergang in der Sonne in deiner Mittagspause, eine Auszeit zum Durchatmen oder stell dir, wenn du allein bist dein Lieblingslied auf „volle Pulle“ und tanze durch die Wohnung. Was auch immer. Tu mehr von dem, was dich glücklich macht!

Und denke immer daran – Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du!

Wenn es dir gut geht und du in Balance bist, dann kannst du auch für andere da sein.

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken.

Deine Nadine