Freude, Sinn und Erfüllung an der Arbeit?


Laut eines Artikels im Handsblatt sind 90% der Deutschen unzufrieden in ihrem Job.

Mal ehrlich, ist es nicht furchtbar, dass so viele Menschen täglich stundenlang eine Arbeit verrichten, mit der sie unzufrieden sind? Von der sie mit leerem Akku und gereizt nach Hause kommen, diese schlechte Energie mit in ihre Familie bringen und sich somit auch noch den Rest des Tages versauen (sorry 😉 ) ? Für mich wäre das mittlerweile undenkbar. Wahrscheinlich, weil mir, wie immer mehr Menschen, bewusst ist, wie wertvoll jeder einzelne Tag unseres Lebens ist, und dass wir diesen nutzen sollten, um „unsere Aufgabe“ zu erfüllen, andere Menschen weiterzubringen und um glücklich zu sein. Natürlich geht das nicht an jedem Tag. Das Leben ist wie eine Achterbahn. Ein Auf und Ab. Und das ist auch gut so. Wenn wir einer Nulllinie nahekommen, würde ich sagen, war es das. 😉

Was kannst du konkret tun, um aus deiner Arbeit Kraft zu schöpfen und wieder mehr Freude zu empfinden?

  1. Aufhören zu vergleichen: auf Instagram, Facebook und Co siehst du, je nachdem, in welcher Blase du dich befindest (du bekommst ja mittlerweile genau das gezeigt, was du sehen möchtest, was es schwer macht, einen objektiven Blick zu behalten) nur Menschen, die „ihre Erfüllung“ leben. Die megaglücklich durch Deutschland tingeln oder ihr Business von den coolsten Orten der Welt aus ausüben können. Das sind vielleicht 0,5 %! Kein Mensch sieht die andere 99,5%! Vergleichen macht unglücklich und lässt dich das, was du hast, kleiner und unbedeutender erscheinen.
  2. Rede nicht schlecht über deine Kollegen – wenn man sich einmal überlegt, wie viel Energie teilweise zwischen Bürotüren oder anderen Arbeitsplätzen verlorengeht, die man viel besser dafür nutzen könnte, etwas Sinnvolles zu erschaffen. Wenn man sich gegenseitig unterstützt, statt sich misstrauisch zu beäugen. Die Zeit der Ellenbogen-Mentalität ist vorbei, auch wenn viele das noch nicht sehen. „Wir“ und „zusammen“ sind die Schlagworte, die dich und deine Kollegen nach vorne bringen. Je weniger du dich mit den Schwächen der anderen beschäftigst und dich statt dessen auf deren Stärken konzentrierst, desto einfacher wirst du es haben, weil auch du von anderen wohlwollender betrachtet wirst.3
  3. Dankbarkeit! Überlege dir einmal, was an deiner Arbeitsstelle positiv ist. Es ist mit Sicherheit nicht alles schlecht. Vielleicht ist es ein sehr kurzer Arbeitsweg, flexible Arbeitszeiten oder auch Freiheiten, die du genießt. In Phasen, in denen dir eine Aufgabe vielleicht stinkt, konzentriere dich auf das Gesamtpaket und sage dir „das hier sind nur ein paar Stunden/ Tage. Was ist das im Vergleich zu meiner gesamten Arbeit?“ Und wenn du es schon tust, weil kein Weg dran vorbeiführt, dann doch am besten mit der richtigen Einstellung, oder? Egal was du machst, versuche dein Bestes zu geben! Es gibt immer Menschen, für die du etwas tust und die davon profitieren können. Versuche das große Ganze zu sehen!
  4. Gebe den Menschen in deinem Arbeitsumfeld das, was du dir selbst wünscht! In meinen Coachings beschweren sich Klienten darüber, dass der Chef oder der Kollege ihnen nicht den entsprechenden Respekt, Wertschätzung etc. entgegenbringt. Wenn ich dann danach frage wie er oder sie selbst Chef oder Kollegen begegnet, kommt ein „nä…..der? wieso sollte ich deeem denn Respekt entgegenbringen, wenn er sich so und so verhält?“. Sei du die Veränderung! Veränderst du dich, ob durch deine innere Einstellung oder dein Verhalten, wandelt sich auch dein Umfeld. Es ist so schön zu sehen, welche Türen sich öffnen, wenn das eigene Ego mal an die kürzere Leine kommt.
  5. Sei es dir selbst wert! Wenn du dich entschieden hast, ein erfülltes Leben zu führen, wirst du irgendwann damit anfangen Stück für Stück deine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Menschen, die dir Energie ziehen, Situationen, die dich stressen, dir ein Umfeld erschaffen, welches dich stärkt, anstatt dich runterzuziehen. Ab diesem Punkt – das verspreche ich dir – wird es immer schöner. Sei es dir selbst wert, keine Kämpfe mehr zu führen, die sinnlos sind und dir Energie rauben. Erlaube dir, zu sehen, welche Geschenke du in deinem Leben bekommen hast und nimm die Menschen, die deine Knöpfe drücken als Unterstützer war. Denn sie zeigen dir deutlich, woran du noch arbeiten kannst. Sei dankbar für die Menschen, die dich auf deinem Weg begleiten und dich unterstützen.

Und wenn du wirklich totunglücklich in deinem Job bist, dann sei es dir wert, trotz aller Risiken, die Reißleine zu ziehen! Wenn du dich in einem sogenannten „Bullshit-Job“ befindest und jeden Tag Dinge tust, in denen du auch mit größter Mühe keinen Nutzen für dich oder jemand anderen finden kannst, wenn du das Gefühl hast, komplett an dem vorbei zu arbeiten, wofür du stehst und was du gerne für dich und andere Menschen erreichen möchtest, dann geh! Es ist nie zu spät und du kannst jeden Tag neu entscheiden. Du trägst die Verantwortung für dein Leben. Niemand anderes.

Erlaube dir – ab heute – jeden Tag ein bisschen mehr Sinn, Erfüllung und damit Glück in dein Leben zu lassen.

Alles Liebe und viel Erfolg wünsche ich dir!

Deine Nadine

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